Über interessante Fakten aus Podgora

Wie Biokovo und das Meer die schönsten Strände formten

Die Gravitationsprozesse auf den steilen Abhängen von Biokovo haben gemeinsam mit gelegentlichen Fluten auf den schnellen Transport von Material gewirkt und für seine Lagerung am Fuße des Berges gesorgt. Wellen und Meeresströme zerstörten die Ablagerungen, formten dessen Fragmente, trugen Sie weiter und lagerten Sie wiederrum an der Küste. So entstanden als Resultat einer Zusammenarbeit zwischen Berg und Meer einzigartige Kiesstrände, für die das Küstengebiet um Makarska weither bekannt ist.

Durchgang des Glücks

Auf Sutikla lag einst ein erkennbares Symbol von Podgora – ein felsiger Bogen, überdeckt mit Erde und Bäumen, den die Einwohner “Durchgang des Glücks” nannten. Im Erdbeben 1962 wurde der Durchgang zerstört, aber Sie können auch heute noch einen Spaziergang entlang der Straße des Glücks machen. Diese wird sicherlich für ein Lächeln in Ihrem Gesicht sorgen.

sreca

Die Legende über Thekla

Der Legende nach gehörte das erste Grabmal am Kap der Hl. Thekla dem Mädchen Thekla, die auf einem Segelschiff verstarb. Der traurige Vater wollte seine einzige Tochter trotz einem alten Seemannsbrauch nicht ins Meer werfen. Als er neben Podgora vorbeisegelte fand er den Ort für Ihre ewige Ruhestätte – die Spitze der Hl. Thekla. Sie erinnerte in an ein Schiff, und seine Zypressen an einen Schiffsmast.

Kupfermünzen und Glück

Bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts war es üblich bei einem Hausbau unter die Schwelle ein paar Kupfermünzen zu vergraben. Man glaubte, dass so das Haus lange dauern würde und dessen Einwohner ein langes und glückliches Leben führen würden. Dank diesem Brauch sind zahlreiche venezianische Soldi und GazetteKupfermünzen mit der Inschrift DALMA ET ALBA (17. und 18. Jahrhundert) auch heute noch erhalten.

Über Trockenmauern

Von der Qualität der Trockenmauern – Steinmauern die terrassenförmig von den Bergabhängen von Biokovo in Richtung Meer absteigen – zeugt die Tatsache, dass diese Mauern auch nach einem der größten Erdbeben in Kroatien, dem großen Erdbeben aus dem Jahre 1962 erhalten blieben. Die Trockenmauern umzäunten handbearbeitete Plantagen von Oliven, Weintrauben, Mandeln, Walnüssen, Zitronen, Orangen, Mandarinen, Hornkäfer und Feigen. Und um die Nutzbarkeit des steilen Karstgebietes zusätzlich zu steigern, haben Handlanger in den Untermauern der Steinmauern Löcher hinterlassen, aus denen Weinreben wuchsen.

Über Wasserquellen

Podgora ist dank seinen reichhaltigen Wasserquellen schon seit der frühen Geschichte bewohnt. Die genaue Anzahl der Quellen und Bäche im Gebiet von Podgora ist unbekannt, aber man weiß, dass sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sogar 24 Mühlen antrieben. An vielen ummauerten und eingerichteten Quellen sieht man auch heute noch Einrisse, die wahrscheinlich nach dem Erdbeben entstanden.